Weihnachten 2011 in Thailand – Kamphaengphet

Etwas verspätet – da ich zwischen den Feiertagen nicht so viel Zeit hatte – ein Bericht über unser Weihnachtsfest hier in Kamphaengphet.

Weihnachten in Kamphengphet

Unser Christbaum in Thailand

Wir sind am Abend des 24. dann noch ins Makro (ein großer Supermarkt hier in Kamphaeng) gefahren, um für das Abendessen am 25. einzukaufen. Im Makro gibt es bis auf Rogenmehl (für Schwarzbrot) eigentlich alles, was man von Europa auch kennt. Wir haben sogar eine große Pute gefunden, damit war klar was es morgen zu essen geben wird.
Wieder zuhause haben wir begonnen unseren Christbaum – eine lebender Nadelbaum – zu schmücken, damit wir für den nächsten Tag gewappnet sind.
Wir haben dann am späten Abend des 24. zuerst nur in kleiner Runde gefeiert und dann für den 25. einige Freude zu uns eingeladen. Eigentlich war fast den ganzen Tag irgendwer zu Besuch bei uns. Freunde, Verwandte, Nachbarn – wer immer Lust hatte vorbei zu kommen, war herzlichst eingeladen. Immerhin ist Weihnachten ja das Fest der Nächstenliebe. 🙂
Mein Frau hat dann im Laufe des Tages noch die letzten Einkäufe für das Abendessen erledigt, während ich unsere Gäste unterhalten habe – so gut es halt in einem Mix aus Thai und Englisch ging.

Hmm - schmeckt der aber gut

Der Vogel frisch aus dem Backrohr

So gegen 16:00 hat meine Frau dann den Vogel ins Backrohr gegeben und begonnen ihn zu kochen.
Die ersten Gäste die sich für das Abendessen angesagt hatten, waren zwar schon da, wir sind in der Küche gesessen, haben zwischenzeitlich einige Kleinigkeiten – ein Mischung aus Thai und österreichischem Essen – gegessen, und dem Vogel beim Braten zu gesehen.

Natürlich gab es vor und während des Essens Bier, Wein und für meinen Freund aus England (er trinkt keinen Alkohol) auch irgendwelche Säfte.

Sak-san - Präsident des Kamphengphet FC

Mein Freund aus Kamphengphet

Das Essen hat hervorragend geschmeckt. Die Fülle des Vogels ist meiner Frau perfekt gelungen. Wir hatten ja noch einige Gewürze, die ich aus Wien mitgebracht hatte. Dabei wäre es nicht notwendig gewesen, man kann hier in den Einkaufszentren (Big C, Makro, …) ja schon alles kaufen. Die Preise mögen für Thais zwar etwas teuer sein, aber im Vergleich zu Europa ist es immer noch sehr günstig, auch wenn man „Falang“ Essen kauft.

sieht doch irgendwie aus wie Mr. Bean

Mein Freund aus England und seine Frau

Im Verlauf des Abend haben wir uns dann auf unsere Terrasse gesetzt und haben bis weit nach Mitternacht noch gefeiert. Den Thais ist zwar etwas kalt geworden, und sie haben sich ihre Jacken angezogen. Ich bin immer noch im kurzen Hemd draußen gesessen. Es hatte ja auch nach Mitternacht noch immer so zirka 24 Grad.

Es war ein wunderschönes Fest – ich freue mich schon auf des nächste mal!

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